Hummus – Eine Reise in den Nahen Osten

Hummus – Eine Reise in den Nahen Osten

Was ist Hummus?

Hummus, auch als Hommus oder Hommus bezeichnet hat seinen Ursprung im nahen Osten, gewinnt jedoch auch hier in Deutschland immer mehr Fans. – Ich zähle eindeutig dazu!

Es handelt sich dabei um einen cremigen, fluffigen Brei der hauptsächlich aus Kichererbsen und Tahin (Sesampaste) besteht.

Durch seine wachsende Beliebtheit, kann man Hummus mittlerweile in so ziemlich jedem Supermarkt, Discounter oder Biomarkt kaufen. Ich kann Dir jedoch nur Raten, nimm Dir lieber die halbe Stunde und mach ihn selbst.

 Was macht Hummus aus?

Jeder würde wohl sagen: “Die Kichererbsen natürlich!”.
Ganz falsch ist das sicher nicht, aber ein wirklich guter Hummus entscheidet sich an der Menge des Tahins.
Viele Rezepte die man im Internet so findet, enthalten eher knausrige Mengen Tahin und dafür gern mal Olivenöl.

Wenn man lange sucht, wird man herausfinden, dass Olivenöl im Hummus selbst wenig zu suchen hat, sondern ausschließlich zur Garnierung dient.
Das in gängigen Rezepten sparsam verwendete Tahin dagegen, sollte für einen wirklich cremigen und fluffigen Hummus bis zu einem 1:1 Verhältnis verwendet werden.

Ja, Tahin ist nicht gerade die günstigste Zutat beim Hummus, aber wenn Du einmal probiert hat, wie ein Hummus mit hohem Tahinanteil schmeckt, wirst Du es nicht mehr anders essen wollen.
Am Besten und vergleichsweise günstigsten käufst Du dein Tahin im türkischen oder arabischen Supermarkt (nebenbei Bemerkt, da gibts so viele weitere tollen Sachen, ein besuch lohnt immer).

Achte beim kauf des Tahins darauf, dass dieser wirklich nur aus Sesam besteht und sonst keine weiteren Zutaten enthält.

Was stellt man mit Hummus an?

Je nach Region wird der Hummus zu ganz unterschiedlichen Gängen und Speisen gereicht.

Angefangen als Vorspeise gemeinsam mit vielen anderen Kleinigkeiten, oder einfach mit etwas Brot, jedoch weniger zum Dippen sondern eher als Löffelersatz.
Anderswo wird es als “Aufstrich” zum Beispiel im Brot gemeinsam mit Falafeln gereicht.

Aber auch als Hauptmahlzeit eignet sich Hummus sehr gut, getoppt mit gebratenem oder rohem Gemüse.

Nun aber, lange Rede – kurzer Sinn. Taucht ein in die wunderbare Hummuswelt.

Hummus

Eines der traditionellsten Gerichte des Nahen Ostens und mittlerweile auch hier in Deutschland kaum mehr wegzudenken.

Hummus eignet sich als Dip zu vielerlei Gerichten, aber auch als Vorspeise sowie als Aufstrich aufs Brot oder im Wrap.

Zubereitungszeit 20 Minuten

Zutaten

  • 1 kleine Dose Kichererbsen (ca. 240g Abtropfgewicht)
  • 200 g Tahin (Sesampaste)
  • 1/2 Zitrone (Saft) Mehr nach belieben
  • 120 ml Wasser (ggf. auch etwas mehr)
  • 1/2 - 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Salz
  • 2-3 Zehen Knoblauch

Zum Garnieren

  • 1-2 EL Olivenöl
  • Petersilie

Anleitungen

  1. Kichererbsen gemeinsam mit etwa der hälfte des Wasser in einen Leistungsstarken Mixer (z.B. Vitamix*) geben und anschalten.

    Funktioniert auch mit einem Stabmixer oder schwächerem Mixer, hier muss aber ggf. die Wassermenge erhöht werden.

  2. Nachdem die Kichererbsen nun schon grob zu einer Paste zerkleinert wurden, Mixer ausstellen.

    Tahin, Zitronensaft, Knoblauch und Gewürze zugeben und nochmals im Mixer zu einer homogenen, lockeren, cremigen Masse vermengen.

  3. Wenn der Hummus sofort gegessen werden soll, in eine Schale füllen, mit einem Löffel eine Mulde formen und mit Olivenöl, Paprikapulver und ggf. gehackter Petersilie garnieren.

  4. Alternativ, in Schraubgläser o.ä. füllen.

    Gut verschlossen hält sich Hummus im Kühlschrank locker 1-2 Wochen.

Und, bist Du schon auf Reisen?

Hast Du den Hummus schon probiert?
Wie hat er Dir geschmeckt und wozu hast du Ihn gegessen?
Erzähl es mir doch in den Kommentaren.

 



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